Am 24. Januar findet die Anhörung zum ersten Nutzenbewertungsverfahren für ein Orphan-Medikament statt

Berlin (vfa) – Gleich mehrere Rechtsverletzungen gibt es bei der ersten Nutzenbewertung für ein seltenes Arzneimittel (Orphan Drug). Laut Gesetz (AMNOG) wird bei einem solchen Medikament der Zusatznutzen gegenüber einer Vergleichstherapie als gegeben anerkannt – da dies bereits im vorangegangenen europäischen Zulassungsverfahren festgestellt wurde. Nun hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem ersten Gutachten zu einem Orphan-Medikament einen solchen Zusatznutzen schlicht negiert. “Ein unglaublicher Vorgang”, kommentiert dies Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) anlässlich der Anhörung zum ersten Nutzenbewertungsverfahren für ein Orphan-Medikament, die am 24. Januar stattfindet. ” Auch wenn das IQWiG seine Bewertung als “unverbindlichen Vorschlag” tituliert, macht dies die Sache nicht besser. Gerade seltene Erkrankungen vertragen keine “unverbindlichen Vorschläge”.
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London – Für Patienten mit Morbus Cushing, bei denen eine Operation nicht möglich ist oder nicht die erhoffte Wirkung erzielt hat, steht künftig erstmals eine medikamentöse Therapie zur Verfügung. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung von Signifor (Wirkstoff: Pasireotid) empfohlen.

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WEINHEIM (eb). Das Leberzell-Präparat des Biotechnik-Unternehmens Cytonet hat auch in den USA den Orphan-Drug-Status erhalten. Die Food and Drug Administration (FDA) hat dem Präparat aus humanen heterologen Leberzellen (HHLivC) den Orphan-Drug-Status für die Therapie bei Harnstoffzyklus-Defekten erteilt, wie das Unternehmen mitteilt.

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Auf der September-Sitzung des Ausschusses für Orphan Medicinal Products (COMP) wurden dreizehn Orphan Drugs positive Stellungnahmen ausgestellt. Diese Empfehlungen betreffen die Behandlung folgender Krankheiten:

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Orphan-Drug-Status sichert Marktexklusivität für sieben bis zehn Jahre nach der Marktzulassung

Regensburg (antisense) – Das biopharmazeutische Unternehmen Antisense Pharma GmbH hat sowohl von der European Medicines Agency (EMEA) als auch von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) den Orphan-Drug-Status für sein Prüfpräparat Trabedersen zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. Beide Behörden sprachen Trabedersen bereits 2002 den Orphan-Drug-Status zur Behandlung hochgradiger Gliome (Hirntumore) zu. Der neueste Beschluss verdeutlicht das große Potential von Trabedersen zur Behandlung verschiedener aggressiver Tumore.
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London – Das Committee for Orphan Medicinal Products (COMP) hat auf seiner März-Sitzung für die folgenden zehn seltenen Krankheiten neue Medikamente ausgewiesen:

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