Jan 122012
 
Zirkulärer Dickdarmkrebs (Koloskopie). Autor: Joachim Guntau. Quelle: Wikipedia. GNU 1.2

Zirkulärer Dickdarmkrebs (Koloskopie)

Nußloch (BBSG) – Wenn ein direkter Verwandter an Darmkrebs oder mehrere Verwandte an Krebs erkranken, könnte dies ein Hinweis auf eine familiäre Belastung sein. Von so genannten “Krebsfamilien” ist die Rede. In Deutschland erkranken jährlich über 70.000 Frauen und Männer an Darmkrebs. Bei rund 20 Prozent der Erkrankten, also bei etwa 14.000 Personen, liegt eine familiäre Häufung und ein damit erhöhtes Risiko vor, drei bis vier Prozent erkranken aufgrund einer angeborenen Genmutation. In diesen Familien besteht nicht nur ein hohes Darmkrebs-, sondern auch ein erhöhtes Risiko für andere Krebserkrankungen. Bei entsprechenden Vorsorgemaßnahmen könnten viele dieser Krebserkrankungen verhindert werden.
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Okt 282011
 

Newcastle – Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) hat in einer randomisierten klinischen Studie die Häufigkeit von Darmkrebserkrankungen bei Patienten mit Lynch-Syndrom deutlich gesenkt. Die Stiftung Cancer UK und der Medical Research betrachtet die im Lancet (2011; doi: 10.1016/S0140-6736(11)61049-0) die Ergebnisse in ersten Stellungnahmen als Grundlage für eine Therapieempfehlung.

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Jan 042010
 

Frankfurt (uni) – Etwa fünf Prozent aller Darmkrebsfälle beruhen auf erblichen Gendefekten, die unter dem Namen Lynch-Syndrom zusammengefasst werden. Ursache ist das Fehlen oder die eingeschränkte Funktion eines Proteins. Es korrigiert Kopierfehler, die unweigerlich bei der Weitergabe der Erbinformation von Mutterzelle zu Tochterzelle entstehen. Auf diese Weise sammeln sich im Erbgut Defekte, die bei bis zu 80 Prozent der Betroffenen zur Entwicklung von Karzinomen des Dickdarms führen. Ein interdisziplinäres Forscherteam am Klinikum der Goethe-Universität hat nun einen neuen Typ von Keimbahnmutationen beim Lynch-Syndrom entdeckt.
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Dez 232009
 

Bonn – Patienten mit hereditärem kolorektalen Karzinom ohne Polyposis (HNPCC) wird zu einer jährlichen Koloskopie geraten. Die Erfahrungen eines Verbundprojekts der Deutschen Krebshilfe in Hepatology (2009; doi: 10.1016/j.cgh.2009.10.003) zeigen, dass dieses anspruchsvolle Screening hilft, Darmkrebserkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

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Okt 232009
 

50.000 Stimmen retten Menschenleben

Die Felix Burda Stiftung, die Stiftung LebensBlicke und das Netzwerk gegen Darmkrebs brauchen Ihre Hilfe:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Unsere gemeinsame Petition kann Menschenleben retten:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass für das Darmkrebs-Screening flächendeckend ein bevölkerungsbezogenes Einladungsverfahren eingeführt wird. Ab dem Alter von 50 Jahren sollten alle Bürger zu einem Beratungsgespräch und einer Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung eingeladen werden. Personen mit familiär erhöhtem Risiko für diese Krebserkrankung sollten über risikoangepasste Maßnahmen beraten werden. Ziel ist es, die Häufigkeit und Sterblichkeit von Darmkrebs deutlich zu senken.“

50.000 Stimmen sind nötig um als Petent ein Rederecht vor dem Petitions-Ausschuss des Deutschen Bundestages zu erhalten.

Dies wollen wir unbedingt erreichen.

Denn wir setzen uns bereits seit mehreren Jahren intensiv dafür ein, dass das Bewusstsein zur Früherkennung von Darmkrebs gefördert wird und niemand mehr sterben muss, weil der Krebs im Darm zu spät erkannt wurde.

Wenn alle Menschen über das von den Krankenkassen angebotene Früherkennungsprogramm für Darmkrebs informiert wären, würden sehr viel mehr Menschen teilnehmen und sehr viel weniger an Darmkrebs sterben.

Die effektivste Methode, um die Bürgerinnen und Bürger über das Programm zu informieren, ist das sogenannte Einladungsverfahren. Das heißt jeder, der älter als 50 Jahre ist, erhält per Post ein persönliches Einladungsschreiben, an der Früherkennungsuntersuchung für Darmkrebs teilzunehmen. Erfahrungsgemäß lassen sich die Teilnahmeraten durch ein solches Verfahren sehr deutlich erhöhen.

Für die Früherkennung von Brustkrebs wurde das Einladungsverfahren bereits erfolgreich eingeführt. Mit der Petition fordern wir, dass auch für die Früherkennung von Darmkrebs das Einladungsverfahren eingeführt wird.

Mehr Informationen zu dieser Aktion finden Sie »» hier.

Helfen Sie jetzt mit, die Prävention von Darmkrebs erfolgreicher zu machen.

Vielen Dank für Ihre Mitzeichnung.

Dr. Christa Maar
Vorstand der Felix Burda Stiftung &
Präsidentin des Netzwerk gegen Darmkrebs

Prof. Dr. Jürgen F. Riemann
Vorstand der Stiftung LebensBlicke

Sep 212009
 

Berlin – Acetylsalicylsäure (ASS) reduziert bei Menschen mit genetischer Disposition für das Lynch-Syndrom, einer Erbkrankheit, die hereditäre kolorektale Karzinome hervorruft, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Dieser Schutzeffekt entsteht aber erst mit einer gewissen Latenzzeit von einigen Jahren und auch nur, wenn ASS mehr als ein Jahr eingenommen worden ist.

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Mai 212008
 

Impfung gegen “falsche” Proteine könnte Immunsystem gegen Tumorzellen sensibilisieren / Veröffentlichung in “Gastroenterology”

Heidelberg (idw) – Heidelberger Wissenschaftler haben eine neue Strategie für eine Impfung gegen bestimmte Formen von Krebs entdeckt. Sie stellten fest, dass Immunzellen auf veränderte Eiweiße in Tumorzellen stark reagieren, bei denen ein DNS-Reparaturdefekt aufgetreten ist. Man schätzt dass bei etwa 15 Prozent aller Tumoren dieser Reparaturdefekt vorliegt.
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