Wenn Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für molekulare Medizin künftig genetische Grundlagen für eine seltene Krankheit aufspüren, sollen sie ihre Erkenntnisse schneller als bisher zum Wohle der Patienten anwenden.
Berlin – Am 22. August wurde die Klinik für Neurologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin von der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG) als Integriertes Myasthenie-Zentrum (IMZ) zertifiziert. Myasthenie-Patienten leiden häufig an einer belastungsabhängigen Muskelschwäche. Oft beginnt die Erkrankung mit Doppelbildern, breitet sich teilweise auf den gesamten Körper aus und kann mit Schluckstörungen und Atemnot verbunden sein, so dass auch eine intensivmedizinische Behandlung notwendig werden kann. Ursache ist eine Fehlregulation des Immunsystems, die zu einer gestörten Signalübertragung von Nerv zu Muskel führt. Die Klinik verfügt bereits über lange Erfahrung in der Erforschung und Behandlung dieser Immunkrankheit.
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BERLIN (ami). Die Charité Berlin will ihre Forschung über seltene Erkrankungen verstärken. Dazu hofft sie auf Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative.
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Charité-Studie beschreibt Vorteile für Hodenkrebs-Patienten
Berlin (umb) – Das Einholen einer Zweitmeinung kann dabei helfen, den richtigen Therapieansatz zu finden. Das belegt eine gemeinsame Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der German Testicular Cancer Study Group (GTCSG), die in der Fachzeitschrift European Urology* veröffentlicht wurde. Die Deutsche Krebshilfe förderte das Projekt mit insgesamt 375.000 Euro.
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