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Neue Medikamente 2015: wichtige Fortschritte

Ein Herz für Betroffene
Berlin (vfa) – Voraussichtlich werden 2015 mehr als zehn der neuen Medikamente ausdrücklich der Behandlung von Patienten mit seltenen Krankheiten dienen; darunter solchen mit mehrere Erbkrankheiten, seltenen Krebsarten und neurologischen Störungen.

So dürfte eine zweistellige Zahl neuer Krebsmedikamente die Zulassung erhalten – darunter mehrere gegen den Schwarzen Hautkrebs und weitere gegen Lungen-, Magen- und Eierstockkrebs, Leukämien, Lymphome und das multiple Myelom. Mehrere dieser Medikamente nutzen immun-onkologische Wirkprinzipien: Sie bringen beispielsweise Tumorzellen mit ihren „Gegnern“, bestimmten Immunzellen, in engsten Kontakt oder lenken die Aufmerksamkeit des Immunsystems mit Hilfe von Viren auf den Tumor.


Für Patienten mit stark erhöhtem Cholesterinspiegel und entsprechend hohem Infarkt- und Schlaganfallrisiko dürfte eine neue Klasse von Cholesterinsenkern verfügbar werden. Mediziner nennen sie PCSK-9-Inhibitoren.

Das Sortiment hoch wirksamer Medikamente zur Heilung von Hepatitis C dürfte 2015 weiter wachsen, da ein weiterer Anbieter den Markt erreichen kann. Ebenso dürften weitere Antibiotika gegen den problematischen Klinikkeim MRSA verfügbar werden. Diese Medikamente werden vielen Patienten zu Gute kommen.

Mehrere Medikamente dürften für die Behandlung von Patienten mit den schweren Gerinnungsstörungen Hämophilie A und B herauskommen. Sie zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass sie seltener injiziert werden müssen als bisherige Mittel oder auch dann einsetzbar sind, wenn bisherige Präparate bei einem Patienten aufgrund von Immunreaktionen nicht mehr wirken. „An diesen Beispielen wird anschaulich, welchen Nutzen auch Weiterentwicklungen auf Basis bekannter Wirkprinzipien für die Patienten bringen können“, so Birgit Fischer.

An vorbeugenden Medikamenten könnten 2015 weitere Mittel gegen Schlaganfälle und Thrombosen den Markt erreichen; ein Impfstoff soll vor noch mehr Stämmen von humanen Papillom-Viren (HPV) schützen, die Gebärmutterhalskrebs hervorrufen können.

(Pressemitteilung vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland, vfa, 29.12.2014)

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